Gesund kochen – was sollte man beachten?

Gesundes Kochen hängt nicht nur von den Zutaten, sondern auch von der Art der Zubereitung ab. Als Faustregel gilt: Je kürzer die Garzeiten, desto gesünder die Ernährung. Ob Kräuter, Getreide, Gemüse oder Fleisch – der gute Geschmack der Speisen hängt außerdem stark von der Gartemperatur ab.

Rohkost, die gesunden Power-Snacks

Frischer Rohkost enthält den vollen Vitamin- und Mineralstoffgehalt. Wenn Möhren oder Rettich frisch geraspelt werden, sind sie echte Vitalstoffe für den Organismus und geben ihm einen enormen Energieschub.
Auf das Schälen von Obst sollte man weitestgehend verzichten, den direkt unter der Schale befinden sich die zellschützenden Polyphenole und Flavonoide. Da in pflanzlichen Lebensmitteln auch viele fettlösliche Wirkstoffe enthalten sind, kann man ruhig ein wenig Öl zur Rohkost dazu geben.

Zubereitung von Gemüse & Co.

Kurze Garzeiten erhalten die wertvollen Inhaltsstoffe in Lebensmitteln, darum sollte Gemüse nicht länger als 8 Minuten garen. Lediglich bei grünen Bohnen und Hülsenfrüchten, die schwer verdaulich sind, müssen andere Garzeiten beachtet werden. Gemüse brät man am besten kräftig an und dünstet es unter Rühren weiter. Zum Schluss braucht man nur noch etwas Brühe dazu geben, und fertig ist die klare Soße. Für eine gebundene Soße kann man den Gemüsefond mit ein wenig saurer Sahne oder Milch binden.

Tricks und Kniffe zur Fleischzubereitung

Auch Fleisch sollte nur kurz und kräftig angebraten werden. Die sich dabei schnell schließenden Poren verhindern das Austreten der Mineralstoffe. Wer in Alufolie oder im Topfeinsatz gart, hat einen großen Vorteil: Dabei wird nur durch Wasserdampf erhitzt, alle Aromastoffe bleiben erhalten. Das ist der Grund, warum Gedämpftes immer sehr aromatisch schmeckt. Gut für die Figur ist es außerdem, denn bei dieser Zubereitungsart wird fast gänzlich auf Fett verzichtet.
Auch Grillen ist gesund, weil man viel weniger Fett verbraucht als beim Braten in der Pfanne.
Auf dem Holzkohlegrill muss man jedoch darauf achten, dass kein Fett in die Glut tropft, weil dabei Krebs erregende Stoffe entstehen.

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